30.11.2020

GRÜNE sehen neue Rettungsleitstelle des Kreises als Vorbild für nachhaltiges Bauen

Der Kreistag am 1. Dezember wird als dritter Beteiligter neben den Kreisen Stormarn und Lauenburg, die bereits zugestimmt haben, über den Neubau der Rettungsleitstelle Süd beschließen.

Die GRÜNEN stimmen diesem Großprojekt nicht nur zu, weil es ein wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge bei Rettungsfällen, Brand und Katastrophen ist. Wir stimmen aus voller Überzeugung zu, weil hier dank den Klimaschutzzielen des Kreises Stormarn ein nach Bundesmaßstäben vorbildlich nachhaltiger Bau entstehen soll. Zentrales Ziel: Die Vorgaben der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung werden um mindestens 30% unterschritten. Es wird ein Bau geplant, der so weit wie technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar umweltfreundliche Materialien nutzt und während seiner gesamten Nutzungszeit und sogar bis zum Ende des Lebenszyklus Tonnen an CO2 gegenüber den derzeit geltenden Gesetzen einsparen wird.

Die GRÜNEN haben genau hingesehen, wie man das erreichen kann. Als erstes muss der Wille der Beteiligten vorhanden sein, die ehrgeizige Vorgabe von minus 30% erfüllen zu wollen. Zweitens muss schon im ersten Planungsstadium eine Fachplanung für die Disziplin Energieplanung für Aspekte der Nachhaltigkeit in Auftrag gegeben werden. Diese prüft den gesamten ökologischen Fußabdruck von der Produktion über die Betriebskosten bis zur Wiederverwertung. In diesem Fall wurden die Maßstäbe für nachhaltig gebaute Bundesgebäude erfüllt, sodass sogar eine Zertifizierung in Silber oder Gold in Frage käme.

Die GRÜNEN sehen dies Gebäude als Referenzprojekt, an dem alle zukünftigen Bauten der öffentlichen Hand sich messen lassen müssen. Die neue Leitstelle ist der Leuchtturm, der zeigt, wie es gehen kann. Machen wir es nach! 

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