25.03.2017

Die Grüne Kreisfraktion zieht 4-Jahresbilanz: 2/3 der Ziele erreicht – Daseinsvorsorge ist weiteres Zukunftsthema

 

Auf ihrer Strategiesitzung am 18.3.2017 analysierte die Kreisfraktion der Grünen ihre eigenen Wahlaussagen von 2013 und legte die Schwerpunkte für die weitere Arbeit fest.

 

Monika Obieray, Fraktionsvorsitzende: „Das Gesamtergebnis lautet: 2/3 unserer Ziele haben wir erreicht, vor allem die uns wichtigsten: Klimaschutz und Energiewende passieren nicht allein in Berlin, sondern müssen vor Ort umgesetzt werden. Der Kreis Ostholstein hat jetzt ein Klimaschutzkonzept, die Klimaschutzmanagerin hat mit der Arbeit begonnen. Das bedeutet, dass der Kreis von nun an die Klimaziele der Bundesregierung in seinen Einflussbereichen effizienter umsetzen kann.“


Jakob Brunken, Grüner Bundestags-Direktkandidat im Wahlkreis 09 Ostholstein Stormarn-Nord, betont, dass es allerhöchste Zeit ist gegen den wachsenden CO2-Ausstoß anzusteuern. „Wenn wir es schaffen das umzusetzen, was wir im Kreiskonzept stehen haben und dabei möglichst viele Mitstreiter für den aktiven Klimaschutz gewinnen, werden wir in ein paar Jahren deutlich messbare Erfolge haben.“

Neben der schrittweisen Umstellung auf E-Mobilität und Verbesserungen im Gebäudebestand spiele der Tourismus eine wichtige Rolle. Die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und eine generelle Aufwertung des Fahrrades als gleichwertiges Fortbewegungsmittel können und sollten einen positiven Beitrag erbringen. In Kopenhagen und Amsterdam kann man sehen, was alles möglich ist.


Auch im Naturschutz wurde viel erreicht: Es gibt endlich ein kreisweites Ausgleichsflächenkataster, sodass nachgeprüft werden kann, wo der Natur-Ausgleich für die durch Straßen und Baugebiete bisher schon versiegelten Flächen hergestellt werden soll. Für die neue Bahntrasse, die neuen Stromleitungen und Windenergieflächen entsteht ein sehr hoher Ausgleichsbedarf, den der Kreis unbedingt sinnvoll nutzen muss, damit der Naturhaushalt sich trotz dieser großen – naturfeindlichen - Infrastrukturprojekte stabilisieren kann. Auf dieser Grundlage baut der Kreis ein Management auf, welches die Ausgleichsflächen wirkungsvoll verknüpfen soll. Nur dann besteht die Chance, dass saubere Gewässer und genügend offene Naturflächen erhalten bleiben und Bienen, Otter und viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten überleben können.


Als weiteres absolut zentrales Zukunftsthema haben die Grünen den Bereich Gesundheit / medizinische Versorgung identifiziert. „Es geht um die ganz elementare Daseinsvorsorge vor allem für Kinder, Mütter und Väter und ältere Menschen. Wir wollen auf keinen Fall, dass noch mehr Leistungen abgebaut und die Wege zur medizinischen Versorgung immer länger werden“, so die Grüne Kreistagsabgeordnete Gaby Braune.


Klimaschutz, gleichberechtigte Lebenschancen im ländlichen Raum und selbstbewusstes demokratisches Handeln – das bleiben die Grünen Themen auch in der nächsten Wahlperiode.

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